Remseck / Nockar Overflow (09.09.06) - Extrem witziger Festival-Abend

Da stand mal wieder ein Festival vor der Tür – das Neckar Overflow Festival vom Rockhaus in Remseck. Um drei Uhr brachen wir zu 7. auf: Die Band, Fotograf Klausi, Merchandiserin Lena und Melli, die unser Konzert mitfilmte. Dort angekommen, aßen wir erst mal leckeren Eintopf. Das Festival lief seit 14 Uhr, aber bei unserer Ankunft waren noch nicht sonderlich viel Leute da. Erfreulich war auf jeden Fall, dass unter den Besuchern trotzdem schon Leute mit SPR-Shirts und Aufnähern anwesend waren. Wir guckten uns eine Weile die anderen Bands an, die durchweg sehr cool waren. Um 19 Uhr ging es dann auch für uns los. Der Platz hatte sich schon gefüllt (komischerweise vor allem im hinteren Drittel). Vorn saßen auch Leute, die interessiert zuhörten und unsere Texte mitsangen. Nach und nach gab es auch immer mehr begeisterten Applaus und so wurde das Konzert ganz ordentlich. 
Anschließend saßen wir im Backstageraum rum und bauten Scheiße am laufenden Band: Während John Lemon aus allem möglichen Müll einen seltsamen Trank braute und afrikanische Beschwörungsgesänge von sich gab, imitierte Mr. Data Marcel Reich-Reinitzki und gab Erklärungen zur Epidermisschicht ab. Chris der Berg demonstrierte derweil, was Rock’n’Roll ist. Das Ganze mündete dann darin, dass wir Kelvin-Klein-Spots imitierten „Schwounz from the man for the women“ oder „Eintopf for a man and his Darm“ waren nur einige Perlen. Ihr seht – wir hatten Spaß und haben den ganzen Schwachsinn auch noch mitgefilmt, was heißt, dass ihr das auch noch irgendwann zu sehen bekommt.
Eine weitere coole Sache war die Band Dicktator.
Diese Rock’n’Roll Typen fanden uns irgendwie saugeil und lobten uns in vollen Zügen. Dann laberten wir ewig mit ihnen, hatten einen Mordsspaß und so blieben wir noch bis die Jungs ihren Auftritt hatten – saucooler Rock im Motörhead Style. Ist zwar eher nicht meine Musik, aber diese Jungs machten Live einfach so Spaß, dass wir alle voll abgingen (vor allem Chris der Berg ließ sich natürlich zu wilden Headbanger-Eskapaden hinreißen).Um Mitternacht fuhren wir noch zur Aftershowparty in die Rockfabrik nach Ludwigsburg, die wir aber (zum Groll von Chris, Melli und mir; wir hatten uns sehr auf die RoFa gefreut) ziemlich schnell verließen, da ein Teil unserer Leute müde war.Alles in allem aber ein wirklich schöner Abend für uns. Die Fotos gibt's HIER
Jänz Jensen

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