Sonntag, April 08, 2007

Offenburg / Kessel (07.04.07) – Rock’n’Roll & Öffentliche Toiletten

Dass wir was für Gurken überhaben ist ja allgemein bekannt! Weil aber Gurken auch etwas für uns überhaben, luden uns „The Explodiergurken“ (die wir vor einem halben Jahr in Esslingen kennen lernten) zum traditionellen Osterpogo ein.
Die Hinfahrt verging aufgrund diverser witziger Diskussionen wie im Flug. In Offenburg angekommen, hockten wir erstmal mit den netten Menschen von Supabond und ein paar Bier in der Sonne und genossen das super Wetter. Auch nutzten wir die Zeit, um mit einigen SPR-Street-Teamern zu labern und gaben auf dem Sofa sitzend diverse Akapella/Kanon-Versionen von z. B. „Spann den Wagen an“, „Roy Black ist tot“ und „I’ve been working at the railroad“ zum Besten, was die Menschen im Club lächelnd aufnahmen.
Der Club an sich war ziemlich urig und ein ziemliches Kontrastprogramm zu den letzten Wochen. Als wir das Konzert begannen, spielte das keine Rolle mehr (bis auf die Tatsache, dass der Sound sehr gewöhnungsbedürftig war). Aber das Publikum drehte total durch und feierte alle Songs mit. Zwischendrin gab’s auch hier noch eine kleine Akapella-Einlage, und zwar vom Traditonal „Kaperfahrt“. Ansonsten solche Späße wie die Hardcorebluesversion von „Jesus“. Nach einer Stunde und zwei Zugaben (ohne ein weiteres Mal „Ich werd jetzt Polizist“ durften wir nicht weg) war ein wirklich toller Gig zu Ende, und wir machten noch massig Fotos mit den vielen Fans.
Nach dem Konzert feierten wir noch und es ergaben sich aufgrund der sanitären Anlagen im Club noch einige witzige Geschichten: Im Männerklo stand das Klo irgendwo zwischen den Pissoirs und machte nicht den Eindruck als ob es funktionieren wollte. So stehst du entweder in einem Chicki-Miki-Restaurant und gibst dem Platzanweiser auf die Frage „Haben sie reserviert?“ ein fröhliches „Nö, ich muss nur aufs Klo!“ oder du schleichst dich aufs Mädchenklo, was man nicht abschließen kann, und während du aufpasst, liest du noch „Wenn es dir Scheiße geht, denk daran ich liebe dich – Jesus“ und denkst dir „Na klasse!“.
Der restliche Abend wurde auf jeden Fall noch witzig mit kalter Pizza, reichlich Bier und sehr netten Leuten! Wir gratulierten noch Hardcorefan Passy (die mal wieder nachgereist war) zum Geburtstag und traten irgendwann nach Mitternacht den Heimweg an.
Ich bekomme demnächst noch Fotos des Abends, die dann hier auch ihren Platz finden werden!
Jänz Jensen

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